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Projekt der Sparkassenstiftung Zukunft
(für die Stadt und den Landkreis Rosenheim)

„Rechenschwäche – Kein Schicksal“

Hilfe im Fach Mathematik
für Kinder aus einkommensschwachen Familien
durchgeführt vom
Verein für Lerntherapie und Dyskalkulie e.V.

Das Projekt ist kostenlos für den Teilnehmer,
wenn seine Familie ein niedriges Einkommen hat.

1. Zielsetzung

Schüler mit Schwierigkeiten im Fach Mathematik, die in der Stadt oder im Landkreis Rosenheim wohnen und aus einkommensschwachen Familien kommen, können im Problemfach Mathematik Hilfe erhalten. Sie sollen so eine zusätzliche Chance bekommen, eine weiterführende Schule zu besuchen oder einen qualifizierenden Schulabschluss zu machen. Die Eltern der Schüler werden parallel dazu mehr pädagogische und mathematische Kompetenzen erwerben, um ihre Kinder im Kernfach Mathematik während ihrer weiteren Schullaufbahn erfolgversprechender unterstützen zu können.

2. Inhalt des Projekts

2.1. Angebote an die Schüler

15-20 Grundschüler im Alter von 7 bis 12 Jahren sollen durch diese außerschulische zusätzliche Förderung ihr mathematisches Verständnis verbessern und erweitern. Der Fokus liegt hier auf der Förderung mathematischen Denkens.

Die teilnehmenden Schüler werden eingeladen, einen verständnisorientierten Neuaufbau in den für sie bisher unbegriffenen Grundlagen der Mathematik zu erearbeiten: z.B. Zahlaufbau, Stellenwertsystem, Sachaufgaben, Umgang mit Größen, usw. So sollen sie auch neues Selbstvertrauen bezüglich ihrer Fähigkeiten im Fach Mathematik bekommen. Die Schüler arbeiten in Einzelförderung oder maximal in Zweiergruppen ohne Leistungsstress.

Die Maßnahme wird mit Unterstützung des Instituts zur Behandlung der Rechenschwäche/Dyskalkulie durchgeführt und findet in seinen Räumen in der Stollstr. 10 in Rosenheim statt.

2.2. Angebote an die Eltern

Eltern haben eine wichtige Vorbildfunktion, leider auch in negativer Hinsicht: Aussagen von Erwachsenen, dass Mathematik sehr schwer und unverständlich sei, wirken demotivierend. Fehlendes Verständnis mit mangelndem Fleiß ihrer Kinder zu erklären und diese deswegen mit Sanktionen zu belegen, führt in diesem Fach fast immer in die falsche Richtung. Deshalb werden die Eltern der teilnehmenden Schüler in das Projekt mit einbezogen.

Sie werden nicht nur befähigt, eine positive Lerneinstellung weiterzugeben, sondern sie erfahren auch mehr über die mathematischen Themen und deren Fußangeln für ihre Kinder. So können sie ihren Kindern künftig besser helfen. Hierfür werden sie einerseits über die Schulmathematik vor allem der 3. und 4. Klasse informiert, und andererseits lernen sie die Fehlerquellen in diesem Stoff kennen. Sie werden geschult, sinnvoll mit ihren Kindern zu üben.

3. Ablauf des Projekts

Im Vorfeld findet ein Einstufungstest - eine sogenannte Lernstandsanalyse statt, die für jeden einzelnen Schüler erfolgt und in einem Qualitativen Fehlerprofil festgehalten wird. Seine Ergebnisse sowie der Ablauf der Maßnahme werden in einer individuellen Elternberatung besprochen. Das Testergebnis bildet die Grundlage für den inhaltlichen Aufbau der Fördermaßnahme.

Die Schüler erhalten einmal pro Woche eine Stunde Förderung in Mathematik. Sie üben zuhause den erlernten Stoff mittels eines für

das Projekt entwickelten Hausaufgabenprogramms, das den Schwerpunkt auf verständigen Nachvollzug legt.

Es finden während der Maßnahme insgesamt 6 Elternfortbildungen zu verschiedenen mathematischen Schwerpunkten statt.

Die Maßnahme erstreckt sich über den Zeitraum von ca. 60 Einheiten (á 60 min.) in Einzelsitzung oder in der Gruppe mit zwei Schülern. Dies entspricht einem Zeitraum von ca. 18 Monaten, da in den Ferien keine Förderung stattfindet.

Am Ende des Projekts findet eine Abschlussberatung für die Eltern statt, um die bisherigen Ergebnisse zu würdigen und einen Ausblick auf die weiteren schulischen Entwicklungsmöglichkeiten des Schülers zu geben.

4. Welche Schüler können teilnehmen?

  • Schüler mit deutlichen Schwierigkeiten im Fach Mathematik,
  • die in Rosenheim Stadt oder Landkreis wohnen,
  • die einmal in der Woche zur Förderung kommen können und wollen,
  • keine Dyskalkulie-Therapie mit Förderung durch das Jugendamt erhalten,
  • und deren Familieneinkommen es sonst nicht möglich macht, eine derartige Maßnahme zu finanzieren.
    (Die Überprüfung der Einkommenssituation erfolgt durch den Verein.)

Die Ansprechpartnerin für das Projekt ist Frau Komninou,
Mathematisches Institut zur Behandlung der Rechenschwäche / Dyskalkulie, unter Tel.: 089 / 5233142.


Obige Informationen können Sie auch als >>  Flyer (im PDF-Format) herunter­laden.


>>  Pressemitteilung der Sparkassenstiftungen Zukunft.


Weitere Informationen zu den beteiligten Institutionen finden Sie hier:

>>  zur Startseite des Vereins für Lerntherapie und Dyskalkulie e.V.
[www.Dyskalkulie.de]

>>  zur Startseite des Mathematischen Instituts zur Behandlung der Rechenschwäche / Dyskalkulie
[www.Rechenschwaeche.de]

>>  zur Startseite der Sparkassenstiftung Zukunft
[www.Sparkassenstiftung-Zukunft.de]

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